Aktuelles

Nikolaus-von-Myra-Schule

Wir bauen gemeinsam Trommeln

In der Projektwoche war es soweit. 7 Schüler aus den Klassen 5/6 durften gemeinsam mit 6 Senioren im Werkraum des Seniorenhauses St. Franziskus Cajons (Trommeln aus Holz) bauen.

Die Schreinerei Peter Steinel aus Philippsburg unterstützte die Kooperation mit dem aufbereiteten und zuvor zugeschnittenen Arbeitsmaterial, welches für das Bauen der Cajons benötigt wurde.

Am Dienstag, den 21.07.2015 wurden die Schüler von der Ergotherapeutin Frau Fried im Seniorenhaus begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung der Senioren und Schüler konnte losgebaut werden. Im Team wurden dann gemeinsam innerhalb von drei Tagen die Trommeln geleimt, gebohrt und die Gitarrensaiten festgeschnurrt. Die Kooperation war sowohl für die Senioren als auch für die Schüler gewinnbringend. So konnten die Schüler die Erfahrungen der Senioren für das Handwerk, wie das richtige Halten einer Bohrmaschine, nutzen. Die Kraft der Schüler half die Schrauben mit dem Akkuschrauber im Holz zu versenken.

Wir freuen uns auf die Fortführung der Zusammenarbeit im September, bei der die Trommeln mit Unterstützung eines Trommellehrers ausprobiert und rhythmische Elemente einstudiert werden.

Die reibungslose Arbeit mit dem Material war nur durch die fleißige und durchdachte Vorarbeit und Spende der Schreinerei Peter Steinel möglich. Hierfür möchte sich der Förderkreis der Nikolaus-von-Myra Schule herzlich bedanken.

Frau Schührer und Frau Kornberger mit Klasse 5/6 der NvM-Schule

Nikolaus-von-Myra-Schule

Streuobstwiesen-Erlebnistag“

Anfang des Sommers waren die beiden Kooperationsklassen (Klasse 2c der Hieronymus-Nopp-Schule und die Klasse 3 /4 der Nikolaus-von-Myra-Schule) mit ihren beiden Lehrerinnen Fr. Villhauer und Fr. Hundertmark gespannt und bereit für ihren gemeinsamen Erlebnistag zum Thema „Streuobstwiese“.

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Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Theorie-Input im Zimmer der Klasse 2c. Frau Harrass, die uns an diesem Tag als Streuobstwiesenpädagogin begleitete, erschloss mit den Kindern zunächst den Begriff „Streuobstwiese“.

Im Anschluss daran, liefen wir in Richtung Rheinsheim auf eine Streuobstwiese. Dort angekommen, gab es für die Kinder zunächst Vieles zu entdecken. Neben Käfern, Spinnen oder verschiedenen anderen Tieren, die dort herumkrabbelten und von den Kindern sofort entdeckt wurden, wurde natürlich auch die Streuobstwiese erkundet. So wurden die Bäume mit ihren Rinden und Blättern erkundet, als auch weitere Wiesenpflanzen, die dort wachsen.

Der Erlebnistag hat allen Spaß gemacht und wir freuen uns auf weitere gemeinsame Ausflüge!

Nikolaus-von-Myra-Schule

Wir erkunden unseren Wohn- und Schulort Philippsburg

Für die Klasse 5 der Nikolaus-von-Myra Schule stand in den vergangen Wochen das Thema "Erkunde deinen Wohn- und Schulort Philippsburg" auf dem Lehrplan. Hierzu sollten auch zwei kleine Ausflüge organisiert werden, aber da Philippsburg einiges zu bieten hat, war die Auswahl nicht leicht. Die Schülerinnen und Schüler durften im Fach Welt, Zeit und Gesellschaft abstimmen, welche Besonderheiten sie sich anschauen möchten. Am 13.07.2015 stand das Festungs- und Waffengeschichtliche Museum auf dem Programm.

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Herr Zimmermann zeigte den Schülern eine große Sammlung von historischen Waffen und die Schüler durften sogar den Abzug eines alten Revolvers betätigen. Der zweite Ausflug führte uns am 20.07.2015 zunächst an den Philippsburger Marktplatz. Dort zeigte uns Herr Futterer, vom Heimatverein Philippsburg e.V., zuerst den heutigen Marktplatz bevor es weiter zum Rathaus ging. Hier konnten die Schüler über das dort ausgestellte Festungsmodell von 1697 staunen, in welchem sie den alten Marktplatz und die heute noch vorhandenen Straßen und Gebäude suchten.

Beide Führungen waren sehr interessant und haben den Schülern die Geschichte von Udenheim (und nun Philippsburg) anschaulich nahe gebracht. Wir danken den beiden Philippsburgern Herrn Zimmermann und Herrn Futterer für ihre Zeit und Engagement und die vielen Geschichten rund um unseren Schulort.

Frau Kornberger und Frau Tenbieg mit Klasse 5 der NvM-Schule

Nikolaus-von-Myra-Schule

Kooperationstag 2015 an der Käthe-Kollwitz-Schule

Berufsorientierung und die Frage nach „wie geht es nach der Schule in Philippsburg weiter?“ hat in der Nikolaus-von-Myra-Schule einen hohen Stellenwert. Es wird versucht, die Schüler so früh und so praxisnah wie möglich vorzubereiten. Für viele Schüler und Schülerinnen folgt nach der 9. Klasse der Übergang in eine Berufsschule. Die Berufsschule Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal und die Förderschulen des nördlichen Landkreises von Karlsruhe haben sich gemeinsam überlegt, wie dieser Übergang bereits in der 9. Klasse gestaltet werden kann.

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Statt früh aufzustehen, um zum wöchentlichen Tagespraktikum in einem Betrieb zu gehen, trafen sich die Neuntklässler der Nikolaus-von-Myra-Schule also am vergangenen Montag, 15.06.2015, am Bahnhof in Philippsburg.

Gemeinsam fuhren sie nach Bruchsal, um dort an der Käthe-Kollwitz-Schule, einen besonderen Tag mit anderen Neuntklässler aus den Förderschulen des nördlichen Landkreises von Karlsruhe sowie den VAB-Schülern der KKS zu verbringen und um erste Einblicke in die Berufsschulwelt zu sammeln.

Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung des Festaktes, der am Nachmittag stattfinden sollte. Vertreter des Kultusministeriums, der IHK, des Schulamts, der Gemeinden und der Schulen waren zur Vertragsunterzeichnung eingeladen. Die Förderschulen und die Käthe-Kollwitz-Schule wollen ihre Zusammenarbeit in den nächsten Jahren intensivieren. Das haben sie an diesem Tag unterzeichnet. Außerdem wollen die Schulen interessierte Schülerinnen und Schüler sowohl in Praktika als auch im Unterricht für den Beruf des „Alltagsbetreuers“ begeistern und darauf gezielt frühzeitig vorbereiten. Damit schaffen sie neue berufliche Zukunftschancen für Förderschule.

Damit der Festakt gelingen konnte, haben die verschiedenen Klassen gemeinsam für den Aufbau der Aula, passende Dekoration, kleine Snacks und Gastgeschenke gesorgt. Keneth durfte sogar als Schülersprecher der Nikolaus-von-Myra Schule die Eröffnungsrede mit dem Schulleiter der KKS halten. Die Mädchen stellten ihre Fähigkeiten in der Küche unter Beweis und unterstützten fleißig beim Basteln. Die Jungen setzen ihre Kräfte voller Tatendrang beim Aufbau der Tische und Stühle ein.

Darüber hinaus wurden alle Schülerinnen und Schüler mit einem leckeren Frühstück verwöhnt und bekamen eine interessante Führung durch das Schulgebäude, so dass sich jetzt alle an der Käthe-Kollwitz-Schule auskennen.

Da der Kooperationstag ein voller Erfolg war, soll die Zusammenführung der Neuntklässler aus den umliegenden Förderschulen sowie das Kennenlernen dieser Berufsschule auch im nächsten Schuljahr wieder stattfinden. Dann zwar ohne Festakt am Nachmittag, aber mit ganz viel Zeit und Raum für Austausch und Kennenlernen, einem leckeren Frühstück und weiteren Angeboten: eine Chance, um den Übergang zwischen Schule und Berufsschule zu erleichtern.

C. Frisch

Nikolaus-von-Myra-Schule

„Das waren wir“ - Ein letzter Tag als Neuntklässler

Ein zahlenmäßig kleiner Entlaßjahrgang verließ das Haus.

Wohl in jeder Schule ist es ein besonderer Tag, wenn Schüler , meist mit Freude und Stolz, meist auch einem Quentchen Wehmut, Ort, Umgebung, Kameraden und Lehrer verlassen, weile sie es „geschafft“ haben . Freilich, sie wissen oder spüren alle, dass das Lernen damit keineswegs aufgehört hat- Es geht im Grunde lebenslang weiter. Doch die meisten haben auch schon – zumindest gefühlsmäßig – erfahren, dass das Resultat von Lernen, also Wissen, Verstehen, Kennen tatsächlich das beste Rüstzeug für das lange, weitere Leben bedeuten. Etwas, was einem niemand mehr wegnehmen kann, etwas Wichtiges, das einem eigene Stärke und Sicherheit geben wird.

Das sind die Stolzen, die jetzt neue Wege gehen werden : Auf dem Gruppenbild oben aufgereiht sieht man mit Rektorin Christine Graf(oben,2.v.r.) und Konrektorin Natalie Tenbieg(links,)dann die Entlaßschülerinnen von links Angela Roth, Stefanie Weick und Svenja Krieter. Unten im Bild sieht man v.l. die Entlaßschüler Emre Köse, Dietrich Reimisch und Keneth Herzog.

Ihre Gemeinsamkeit in der Schule ist nun vorbei. Eine neue Zeit des Lernens und Verstehens wird beginnen, Andere Menschen werden jetzt in ihre Nähe treten. Aber auch darauf sind sie vorbereitet. Sie haben längst begriffen, dass man ohnehin vieles im Leben gemeinsam besser und erfolgreicher schaffen kann, wenn das „Wir“ funktioniert.

Herzliche Abschiedsworte und –wünsche gab es von Rektorin Graf, ebenso von Pfarrer Thomas Maier wie auch vom Schülersprecher. Zeugnisübergabe und Preisverleihung für besonderes Engagement - ein letztes Mal von ihrer Schule – und bald werden sich neue Tore auftun und empfangen. Viel Glück! Reeb